Ein schwarzweißes 3D Rendering eines Sackentleerers.

Sackentleerung

Komfortables entleeren aller handelsüblichen Säcke

Klassische Gebinde zum Lagern und Transportieren von Schüttgütern sind Kunststoff- oder Papiersäcke. Bei Produktmengen von bis zu 100 Säcken pro Batch sind manuell bediente Sackentleersysteme die wirtschaftlichste Variante. Eine wesentliche Arbeitserleichterung und ein deutlich staubminimiertes Handling von Sackware bieten die ergonomischen Sackentleeranlagen von EMDE.

Vorteile für Ihr Schüttgut-Handling

Kombilösung Sack-/Big-Bag-Entleerung

Wir bieten Lösungen für nahezu jedes Gebinde.

Kombination mit EMDE Komponenten

Leersackverdichter, Förder- und Dosierschnecken sowie Klumpenbrecher.

Integrierte Entstaubungslösungen

Für einen sauberen Arbeitsplatz während der Sackentleerung.

Ergonomisches Sackhandling

Das bedienfreundliche Entleeren der Säcke unterstützt Ihre Mitarbeiter.

Unsere Sackentleerer

Ein geöffneter Sackentleerer mit aufgeschweißten Haltedornen auf der Entleerklappe.

Sackentleerer Typ SE

  • Die klassische Lösung für Säcke
  • System mit Entleerklappe und aufgeschweißten Haltedornen zum sicheren Fixieren des Sackes bei der Entleerung
  • Staubarme Sackentleerung durch geschlossenes System beim Entleervorgang
  • Ergonomisch optimiertes Sackhandling durch kraftunterstützte Bedienklappe
  • Leichtes Öffnen der Klappe durch Zuluftöffnung mit Ansaugfilter bei Filterbetrieb
Nahaufnahme einer geöffneten Sackschütte.

Sackschütte Typ ST

  • Zur schnellen Entleerung bei großen Produktmengen
  • Optimales Sackhandling bei der Entleerung größerer Produktmengen
  • Dicht schließende Bedienklappe mit Hohlprofildichtung bei nichtgebrauch
  • Mögliche Entleerung weiterer Gebinde wie Beutel, Eimer oder Kartons
  • Eignet sich durch die leichte Reinigung besonders für die Lebensmittelindustrie
Eine Sackentleerkabine mit integrierten Stulpenhandschuhen.

Sackentleerkabine Typ SK

  • Staubdichtes Produkt-Handling innerhalb geschlossener Staubfanghaube
  • Perfekte Bewegungsfreiheit über lange, auswechselbare Stulpenhandschuhe
  • Großzügig gestaltetes Sichtfenster und integrierte Beleuchtung der Glove Box zur sicheren Beobachtung des Entleervorgangs
  • Aufschneiden der Säcke mit Sicherheitsmesser

Maßgeschneiderte Systeme

Technische Ausführungen und Optionen für alle Sackentleerer

Allgemein:

  • Ausführung in Stahl oder Edelstahl möglich
  • Produktberührte Ausführung poliert: Empfehlung für die Lebensmittelindustrie
  • Ausführung für Staub- oder Gas-Ex-Bereich (Zone 1/2 oder 21/22) möglich – für den Einsatz an den schwierigsten Orten der chemischen Industrie
  • Integriertes Filtersystem mit Staubrückführung
  • Möglicher Anschluss eines EMDE Leersackverdichters für eine sparsame Leersackentsorgung innerhalb des aspirierten Bereichs
  • Optimale Trichterform mit integrierten Austragshilfen wie Klopfer, Vibratoren, Fluidisierungssystemen oder Auflockerungsrührwerken
  • Integration von Schutzsieben, welche Materialverklumpungen oder Fremdkörper zurückhalten
  • Wahlweise als Aufsatzgerät ohne Trichter zur direkten Montage auf bestehende Behälter
Ein grüner Roboterarm.

Gemeinsam Lösungen finden.

Ob Komponenten, Anlagen oder schlüsselfertige Komplettlösungen „as a service“: Lassen Sie sich von unseren Schüttgut-Experten zu Ihren Herausforderungen beraten.

Sprechen Sie uns an

Unsere Lösungen im Einsatz

Sackentleerer staubende Produkte
Mobile Sackschütte
Sackentleerkabine mit Austragsschnecke

Anforderung

Staubende Zuschlagsstoffe sollen bei Bedarf als Sackware zugegeben werden.

Die Lösung

  • Ein Sackentleerer wird direkt auf eine verlängerte Förderschnecke aufgesetzt.
  • Die Säcke mit den pulverförmigen Zuschlagstoffen werden auf die Bedienklappe aufgelegt und stirnseitig aufgeschnitten.
  • Der eigentliche Entleervorgang erfolgt bei geschlossener Klappe.
Eine Sackentleerer mit angeschlossener Förderschnecke für staubfreie Entleerung.

Anforderung

Die Sackware soll an unterschiedlichen Stellen flexibel eingefüllt werden.

Die Lösung

  • Eine fahrbare Sackschütte mit einer manuellen und staubfreien Andockung an verschiedene Bodeneinläufe.
  • Die Aspiration erfolgt über eine zentrale Absaugung mit Filtersystem.
Eine fahrbare Sackschütte in einer Produktionshalle.

Anforderung

Kieselsäure muss aus Säcken entleert und in einen Behälter gefördert werden.

Die Lösung

  • Die Säcke werden auf die geöffnete Entleerklappe gelegt und mit einem Sicherheitsmesser geöffnet. Durch das Schließen der Klappe wird der Sack entleert.
  • Der Austrag aus dem Sackentleerer erfolgt über eine integrierte Austragsschnecke. Das Produkt wird mittels einer Saugförderung in den Abscheidebehälter gefördert.
Eine neue Sackentleerkabine mit integrierter Austragsschnecke auf einer Palette.

Anwendungsbereiche

Der Außenbereich eines Baufstoffunternehmens am Morgen.

Baustoffe

Ein komplexer Chemie-Industriepark bei Sonnenaufgang.

Chemie

Eine Person hebt Kunststoffgranulat aus einem großen Haufen in einer Industriehalle.

Kunststoffe

Offene Fässer mit Lebensmitteln wie Bohnen, Linsen und Körnern als Schüttgut.

Lebensmittel

Der Mitarbeiter eines Recyclingunternehmens beobachtet die Anhäufung von Abfällen in einer Halle.

Recycling & Umwelt

Unsere Solutions

Ein Icon zur Darstellung des Füllvorgangs.

Füllen

Eichgenaue Befüllsysteme für Big Bags, Container, Fässer oder Oktabins.

Lösungen ansehen
Ein Icon zur Darstellung der Entleerung.

Entleeren

Anlagen zur staubfreien Entleerung von Big Bags, Containern, Fässern und Oktabins. Entdecken Sie jetzt unsere Big Bag Entleerstation.

Lösungen ansehen
Ein Icon zur Darstellung der Förderung und Dosierung.

Fördern / Dosieren

Für Ihren Anwendungsfall gefertigte Fördersysteme und Dosieranlagen.

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Ein Icon zur Darstellung vom Chargieren, Mischen und Zerkleinern.

Chargieren / Mischen / Zerkleinern

Unsere Lösungen dosieren, mischen und zerkleinern Ihr Schüttgut.

Lösungen ansehen

Kontakt

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Häufige Fragen zur Sackentleerung

Mit der industriellen Sackentleerstation von EMDE wird das Schüttgut aus Säcken, Eimern und Kartons staubarm an die nachgelagerte Prozesstechnik übergeben. Als EMDE fertigen wir die Station in den drei Bauarten Typ SE, Typ ST und Typ SK und legen diese je nach Schüttgut, Branche und Staubschutzanforderung individuell aus. Für schlecht fließende Schüttgüter, explosionsgefährdete Bereiche oder hygienisch anspruchsvolle Anwendungen bieten wir dazu passende Austragshilfen, ATEX- und Edelstahlausführungen an.

Wie funktioniert eine industrielle Sackentleerstation von EMDE?

Eine industrielle Sackentleerstation von EMDE öffnet den Sack an einer Aufgabestelle, entleert das Schüttgut in einen Aufnahmetrichter und erfasst freiwerdende Stäube direkt über eine integrierte Absaugung. Die Feinstäube werden dabei möglichst vollständig an der Entstehungsstelle abgesaugt, was nach Angaben der DGUV Staub-Info wirksamer ist als eine reine Raumlüftung. Anschließend übergibt die Station das Material an nachgelagerte Aggregate. Als EMDE liefern wir die Sackentleerstationen mit Anlagenplanung, Fertigung und Steuerung aus einer Hand.

Worin unterscheiden sich die EMDE-Sackentleerstationen Typ SE, Typ ST und Typ SK?

Die EMDE-Sackentleerstationen Typ SE, Typ ST und Typ SK unterscheiden sich vor allem im Staubschutzniveau und im aufnehmbaren Gebinde. Der Typ SE ist ausgestattet mit Entleerklappe und aufgeschweißten Haltedornen, während der Typ ST mit einer Sackschütte (Aufgabetrichter), sowie dicht schließender Bedienklappe für Säcke, Eimer und Kartons ausgestattet ist. Für das staubdichte Handling kommt die eingehauste Sackentleerkabine vom Typ SK mit Hanschuhbox (Glovebox) zum Einsatz. Mit steigender Anforderung an den Staubschutz wählen Sie von Typ ST über Typ SE bis zur Entleer-Kabine Typ SK.

Bis zu welcher Chargengröße lohnt sich eine manuell bediente Sackentleerung?

Eine manuell bedienbare Sackentleerung lohnt sich für die Entleerung von bis ca. 60-80 Sack pro Charge, weil sie in diesem Mengenbereich die wirtschaftlichste Variante ist. Aus diesem Grund bieten wir in dieser Produktlinie vollautomatische Lösungen bewusst nicht an. Ergonomisch bleibt das manuelle Heben begrenzt: Die BG BAU empfiehlt Richtwerte von etwa 23 bis 25 kg pro Last. Nach der Lastenhandhabungsverordnung muss der Arbeitgeber die Belastung durch technische Arbeitsmittel wie kraftunterstützte Bedienklappen (Typ SE) verringern.

Welche Ausstattung bietet die Sackentleerstation Typ SE für ergonomisches und staubarmes Arbeiten?

Die Sackentleerstation Typ SE bietet für ergonomisches und staubarmes Arbeiten eine Entleerklappe mit aufgeschweißten Haltedornen, sowie eine kraftunterstützte Bedienklappe und einen Absaugfilter mit Zuluftöffnung. Bei geschlossener Kabine wird der Sack über die Entleerklappe entleert. Dadurch sinkt die Staubfreisetzung und der Bediener wird körperlich entlastet. Ein Absaugfilter, welcher die Feinanteile zurückhält, reinigt sich bei geschlossener Klappe automatisch ab und der abgereinigte Staub fällt zurück in den Produktraum. Seitlich ist ein Einwurfschacht vorgesehen, durch den der entleerte Sack in einen Leersackverdichter hineingeworfen werden kann. Dadurch gelangt kein Staub außerhalb des Sackentleerers und der leere Sack wird in einen Folienschlauch verdichtet.

Warum wird die Sackschütte Typ ST bevorzugt in der Lebensmittelindustrie eingesetzt?

Die Sackschütte Typ ST wird bevorzugt in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, da sie sich leicht reinigen lässt und für eine CIP-Reinigung dicht verschlossen werden kann. Nach Angaben von EMDE nimmt die Sackschütte (der Aufgabetrichter) neben Säcken auch Eimer und Kartons auf, was den Materialwechsel bei wechselnden Rezepturen beschleunigt. Die abdichtende Bedienklappe begrenzt die Staubfreisetzung, und die glatten Oberflächen erleichtern die hygienische Reinigung zwischen zwei Chargen.

Wie schützt die Sackentleerkabine Typ SK das Personal beim Handling gefährlicher Stäube?

Die Sackentleerkabine Typ SK schützt das Bedienpersonal, indem sie die Entleerung des Sackes staubdicht einkapselt und Stäube über eine Filteranlage absaugt. Der Eingriff in den Entleerprozess erfolgt über lange, auswechselbare Stulpenhandschuhe (fest eingebaute Schutzhandschuhe). Ein integriertes Sicherheitsmesser, sowie ein Sichtfenster und eine Innenbeleuchtung unterstützen das kontrollierte Öffnen der Säcke. Hier wird der leere Sack über eine seitliche Öffnung direkt in einen Leersackverdichter geworfen. Damit ist der Bediener zu keiner Zeit Staubemission ausgesetzt.

Eine solche Einhausung ist Teil eines abgestuften Schutzkonzepts: Nach dem STOP-Prinzip der DGUV haben gekapselte Maschinen Vorrang, persönliche Schutzausrüstung bleibt die letzte Stufe.

Wie hält die integrierte Entstaubung einer Sackentleerstation den Arbeitsplatz staubarm?

Die integrierte Entstaubung einer EMDE-Sackentleerstation hält den Arbeitsplatz staubarm: Ein Filtersystem mit Staubrückführung führt abgesaugte Feinanteile dem Produktstrom wieder zu, und die Station lässt sich an eine zentrale Absaugung (Aspiration) anschließen. Nach der TRGS 900 des Ausschusses für Gefahrstoffe gilt ein allgemeiner Staubgrenzwert von 1,25 mg/m³ (A-Fraktion) und 10 mg/m³ (E-Fraktion).

Welche Austragshilfen setzt EMDE bei schlecht fließenden Schüttgütern in der Sackentleerung ein?

Bei schlecht fließenden oder verklumpenden Schüttgütern ergänzen wir die EMDE-Sackentleerstation um Austragshilfen wie Klopfer, Vibratoren, Fluidisierungsysteme oder Auflockerungsrührwerke. Diese Hilfen sichern einen gleichmäßigen Materialfluss aus der Sackentleerstation in die nachgelagerte Prozesstechnik. Je nach Schüttgut kombinieren wir mehrere Austragshilfen, damit auch feuchte oder brückenbildende Materialien zuverlässig austragen werden können.

Lässt sich eine EMDE-Sackentleerstation als Aufsatz auf einen bestehenden Behälter setzen?

Eine EMDE-Sackentleerstation lässt sich als eigenständiger Aufsatz auf bestehende Behälter, Silos oder Container setzen. Somit ist eine Nachrüstung der Sackaufgabe, ohne eine komplette Neuanlage zu errichtenmöglich. Hierzu wird die Station über eine passende Schnittstelle mit der bereits vorhandenen Prozesstechnik verbunden, sodass sich Investition und Umbauaufwand in Grenzen halten.

Wie binden Sie eine Sackentleerstation an nachgelagerte Förder- und Dosierschnecken an?

Eine Sackentleerstation binden Sie an nachgelagerte Förder- und Dosierschnecken an, indem das Schüttgut direkt an die nachgelagerten Förder- und Dosiersysteme übergeben wird. Wir als EMDE liefern die Anlagenplanung, die Fertigung, den Steuerungsbau und die Integration aus einer Hand. Damit ordnet sich die Sackentleerung in die Prozesskette aus Fördern, Dosieren, Mischen, Füllen und Entleeren ein.

Wie werden leere Säcke an einer Sackentleerstation verdichtet und entsorgt?

Leere Säcke werden an einer EMDE-Sackentleerstation durch einen integrierten Einwurfschacht staubdicht in einen Leersackverdichter übergeben , damit keine Staubemissionen in die Halle gelangen. Das ist auch aus Sicherheitsgründen wichtig, denn nach der BG ETEM müssen Staubablagerungen vermieden werden, weil aufgewirbelte brennbare Stäube explosionsfähige Staub-Luft-Gemische bilden können.

Welche ATEX-Ausführung bietet EMDE für Sackentleerstationen in explosionsgefährdeten Bereichen?

Nach Herstellerangaben von EMDE sind Sackentleerstationen anlagenspezifisch in ATEX-Ausführung für explosionsgefährdete Bereiche erhältlich. Grundlage ist die ATEX-Richtlinie 2014/34/EU des Europäischen Parlaments und Rates, die seit dem 20. April 2016 EU-weit für Geräte in Bereichen mit brennbaren Stäuben gilt. Die Auslegung richtet sich nach der Zoneneinteilung 20, 21 und 22 gemäß der TRGS 722 des Ausschusses für Gefahrstoffe.

Wann sollten Sie eine Sackentleerstation in Edelstahl mit polierten Kontaktflächen wählen?

Eine Sackentleerstation in Edelstahl mit polierten Kontaktflächen sollten Sie für hygienisch anspruchsvolle Anwendungen wählen, etwa in der Lebensmittel-, Pharma- oder Feinchemie. Polierte Kontaktflächen erleichtern die Reinigung und verringern Produktanhaftungen. Die  konkrete Eignung für den Lebensmittelkontakt legen wir bei EMDE anwendungsabhängig aus.

Wie verhindert eine Sackentleerstation, dass Klumpen oder Fremdkörper in das Produkt gelangen?

Eine EMDE-Sackentleerstation verhindert über optionale Schutzsiebe, dass Klumpen oder Fremdkörper in das Produkt gelangen. Beim Austrag wird das Schüttgut durch ein Schutzsieb geführt, das grobe Klumpen und Fremdkörper zurückhält, bevor das Material an die nachgelagerte Prozesstechnik übergeben wird.Handelt es sich um Agglomerate, können diese durch einen nachgeschalteten Klumpenbrecher zerkleinert werden.

Für welche Branchen eignet sich eine industrielle Sackentleerstation?

Eine industrielle Sackentleerstation eignet sich für die Lebensmittel-, Chemie-, Pharma-, Baustoff- und Kunststoffindustrie. Also überall dort, wo Schüttgüter aus Säcken, Eimern oder Kartons staubarm aufgegeben werden. Für Branchen mit mineralischem, quarzhaltigem Staub, wie in der Baustoffindustrie gilt nach der TRGS 559 des Ausschusses für Gefahrstoffe ein Minimierungsgebot mit abgestuften technischen Schutzmaßnahmen. Als EMDE wählen wir die Bauart Typ SE, ST oder SK passend zur Branche und zum Staubschutzniveau.