Ein schwarzweißes 3D Rendering der Automatisierungstechnik.

Automatisierungs-technik

Die perfekt abgestimmte Automatisierungslösung

Egal ob Neuanlagen oder die Modernisierung von Altanlagen, wir sind der passende Ansprechpartner für Ihre Automatisierungsaufgabe. Mit einer eigenen Abteilung für Steuerungs- und Automatisierungstechnik bietet EMDE Ihnen einen Full Service für Ihre Systemlösungen. Dafür arbeiten wir mit namhaften Herstellern nach unserem Haus-Standard oder nach Kundenspezifikation.

Wir begleiten Ihre Projekte bei: der Konzeptionierung, der Schaltplanerstellung, dem Schaltschrankbau, der Programmierung, der Elektromontage und der Inbetriebnahme. In Kombination mit unserem Service über Fernwartung erhalten Sie mit Ihrer perfekt gesteuerten Gesamtanlage ein Rundum-Sorglos-Paket inklusive CE-Konformitätserklärung.

Vorteile für Ihre Steuerung

Optimale Vernetzung von Maschinen und Geräte

Für die digitale Revolution ihrer Anlage (Industrie 4.0).

Schaltschrankaufbau nach Ihren Wünschen

Wir arbeiten mit namhaften Herstellern nach Ihren Vorgaben oder unserem Standard.

Rundum-Sorglos-Paket

Vom Anfang bis zum Ende: Wir begleiten Sie während des gesamten Projektes.

Einfache Planung der Automatisierung

Dank direkter Ansprechpartner im eigenen Haus.

Unsere Leistungen für Ihre Automatisierung

Eine Mitarbeiterin bei der Anlagensteuerung über ein Display.
  • SPS-Steuerungen mit Integration in bestehendes Leitsystem
  • Modernisierung und Erweiterung bestehender Steuerungen
  • Steuerungsplanung mittels EPLAN
  • Elektroinstallation und Inbetriebnahme der Anlage aus einer Hand, um Schnittstellen in der Projektabwicklung zu vermeiden
  • Kurze Reaktionszeiten bei Stillstand durch optionale Fernzugänge
  • Damit Sie immer alles im Blick haben: Visualisierung und Anlagenbedienung über HMI Panels
  • Abstimmung und Parametrierung des Wägesystems auf die jeweilige Anwendung
  • Verwendung verschiedener Waagenelektroniken unterschiedlicher Hersteller mit Standardprogrammen oder kundenspezifischen Lösungen
  • Abstimmung der Wiegesysteme auf unsere oder bestehende Dosiersysteme
  • Verwendung eichfähiger Wägezellen und Wägeterminals
Ein grüner Roboterarm.

Gemeinsam Lösungen finden.

Ob Komponenten, Anlagen oder schlüsselfertige Komplettlösungen „as a service“: Lassen Sie sich von unseren Schüttgut-Experten zu Ihren Herausforderungen beraten.

Sprechen Sie uns an

Unsere Lösungen im Einsatz

Vollautomatische Befüllstation für Baustoffe
Chargieranlage für die Chemie
Kombiniertes Befüllsystem für die Umwelttechnik

Anforderung

Die vollautomatische Befüllung von 30 Big Bags pro Stunde mit Sand.

Die Lösung

  • Die leeren Big Bags werden vollautomatisch von einem Stapel über einen Roboter gegriffen und der Füllstation zugeführt.
  • Der Füllvorgang, das Verschließen der Big Bags, die Zuführung der Paletten und der Abtransport der befüllten Big Bags erfolgt ebenfalls automatisiert.
Eine Befüllstation für Sand mit grünem Roboter in einer Industriehalle.

Anforderung

Zur Herstellung von Farbmischungen müssen auf engstem Raum verschiedene Produkte nach Rezeptur für den Mischprozess dosiert werden.

Die Lösung

  • Das EMDE Bulk Batch System besitzt für diesen Zweck eine zentrale Rezepturverwaltung.
  • Je nach Erfordernis werden die benötigten Produkte in die mobilen Behälter eindosiert und über das Containersystem zum vorhandenen Mischsystem transportiert.
Eine vollautomatische Chargieranlage mit Rollbahnen für Container.

Anforderung

Eine kombinierte Abfüllanlage für Big Bags und Container zum Handling granulierter Filterstäube.

Die Lösung

  • Die verschiedenen Gebinde werden auf einem Rollenbahnsystem automatisch zur bzw. von der Füllstation zur Abnahmestelle transportiert.
  • Die Abfüllung funktioniert gravimetrisch und volumetrisch.
  • Die Station verfügt zusätzlich über einen integrierten Vibrationsboden.
Eine Befüllstation befüllt einen Container auf der Rollbahn.

Anwendungsbereiche

Der Außenbereich eines Baufstoffunternehmens am Morgen.

Baustoffe

Ein komplexer Chemie-Industriepark bei Sonnenaufgang.

Chemie

Eine Person hebt Kunststoffgranulat aus einem großen Haufen in einer Industriehalle.

Kunststoffe

Offene Fässer mit Lebensmitteln wie Bohnen, Linsen und Körnern als Schüttgut.

Lebensmittel

Der Mitarbeiter eines Recyclingunternehmens beobachtet die Anhäufung von Abfällen in einer Halle.

Recycling & Umwelt

Unsere Solutions

Ein Icon zur Darstellung des Füllvorgangs.

Füllen

Eichgenaue Befüllsysteme für Big Bags, Container, Fässer oder Oktabins.

Lösungen ansehen
Ein Icon zur Darstellung der Entleerung.

Entleeren

Anlagen zur staubfreien Entleerung von Big Bags, Containern, Fässern und Oktabins. Entdecken Sie jetzt unsere Big Bag Entleerstation.

Lösungen ansehen
Ein Icon zur Darstellung der Förderung und Dosierung.

Fördern / Dosieren

Für Ihren Anwendungsfall gefertigte Fördersysteme und Dosieranlagen.

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Ein Icon zur Darstellung vom Chargieren, Mischen und Zerkleinern.

Chargieren / Mischen / Zerkleinern

Unsere Lösungen dosieren, mischen und zerkleinern Ihr Schüttgut.

Lösungen ansehen

Kontakt

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FAQs zur EMDE Automatisierungstechnik

EMDE Automation GmbH plant, fertigt und programmiert Automatisierungstechnik für Big-Bag-Füll- und Entleeranlagen, Förderschnecken und pneumatische Förderanlagen im eigenen Werk in Nassau in Deutschland. Zum Portfolio gehören Schaltschrankbau, SPS- und HMI-Systeme, Prozessleitsystem-Anbindung (PLS/DCS), MES-Integration, Fernwartung, Funktionale Sicherheit, ATEX-Auslegung und Retrofit veralteter Steuerungshardware.

Der Leistungsbereich der EMDE Automatisierungstechnik bündelt Anlagenplanung, Schaltschrankbau, SPS- und HMI-Programmierung, Netzwerkintegration und Fernwartung. Die folgenden Antworten klären, was dazu gehört und wie EMDE die Leistung im Werk in Nassau in Deutschland bündelt.

Welche Automatisierungs- und Steuerungstechnik liefert EMDE für Big-Bag-Anlagen und Förderprozesse?

EMDE liefert die komplette Automatisierungs- und Steuerungstechnik für Big-Bag-Füll- und Entleeranlagen, Förder- und Dosierschnecken sowie pneumatische Förderanlagen aus dem eigenen Werk in Nassau in Deutschland. Dazu gehören Schaltschrankbau, SPS-Programmierung nach IEC 61131-3, HMI-Visualisierung, Anbindung an Prozessleitsysteme (PCS/DCS) und Manufacturing Execution Systeme (MES) über OPC UA sowie gesicherte Fernwartung. Ergänzt wird das Portfolio um Retrofit bestehender Anlagen, die Auslegung Funktionaler Sicherheit und langfristigen Lifecycle-Service. Alle Leistungen kommen laut EMDE aus einer Hand.

Was gehört bei EMDE zum Leistungsbereich Automatisierungstechnik?

Zur EMDE Automatisierungstechnik gehören Schaltschrankbau, SPS-Programmierung nach den gültigen Normen, HMI-Visualisierung, Prozessleitsystem-Anbindung, MES-Integration über OPC UA und Fernwartung, komplett aus dem Werk Nassau in Deutschland. EMDE fertigt die Steuerung einschließlich Verdrahtung, Prüfung und Dokumentation selbst und vermeidet damit Schnittstellenrisiken bei der Inbetriebnahme. Rechtsrahmen ist die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, die zum 20. Januar 2027 durch die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 abgelöst wird und den Geltungsbereich auf Software und digitale Komponenten erweitert. Das Selbstverständnis lautet laut EMDE: „In unserem Technologieunternehmen haben Technologen das Sagen.“

Welche SPS- und HMI-Systeme setzt EMDE typischerweise ein?

EMDE setzt typischerweise Siemens SIMATIC ein, ist aber auch herstelleroffen, z. B. Allen Bradley; die HMI-Visualisierung erfolgt meist über Siemens WinCC oder COPA-DATA zenon. Die Programmiersprachen richten sich nach der international gültigen Norm IEC 61131-3, deren aktuelle 4. Ausgabe (Mai 2025) vier Sprachen führt: Kontaktplan (KOP), Funktionsplan (FUP), Strukturierter Text (ST) und Ablaufsprache (AS). Die Anweisungsliste (AWL) wurde 2025 formal aus dem Standard entfernt; Bestandsprogramme in AWL können jedoch weiter gewartet werden. Der Kundenstandard hat bei EMDE immer Vorrang, damit die neue Anlage in die vorhandene Automatisierungslandschaft passt.

Wie legt EMDE die Funktionale Sicherheit einer Anlage aus (SIL und Performance Level)?

EMDE legt die Funktionale Sicherheit einer Anlage nach IEC 62061 (Safety Integrity Level, SIL) beziehungsweise EN ISO 13849-1 (Performance Level, PL) aus. Nach einer Risikobeurteilung folgen SIL- oder PL-Bestimmung, die Auswahl einer Sicherheits-SPS und die konkrete Auslegung von Not-Halt, Zweihandbedienung oder Lichtvorhängen. Beide Bewertungssysteme sind weitgehend kompatibel und lassen sich für Sicherheitsfunktionen von Maschinen wechselseitig zuordnen.

 

Rechtsrahmen ist die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, die zum 20. Januar 2027 durch die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 abgelöst wird; Software und digitale Komponenten können dann eigenständige Sicherheitsbauteile sein.

Kann EMDE die Steuerung für ATEX-Bereiche (Zone 20/21/22 bzw. 0/1/2) auslegen?

EMDE legt Steuerungen und Feldgeräte für ATEX-Bereiche anlagenspezifisch aus, nach Zone 20/21/22 für Staub und Zone 0/1/2 für Gas. Grundlage ist die ATEX-Richtlinie 2014/34/EU, die den Zonen die Gerätekategorien 1D, 2D beziehungsweise 3D zuweist; je niedriger die Zonennummer, desto höher das erforderliche Schutzniveau. In der Umsetzung kombiniert EMDE Ex-Feldgeräte, ExSchaltschränke und eine dokumentierte Zündquellenanalyse. Die Zoneneinteilung nach Häufigkeit und Dauer gefährlicher Atmosphäre regelt die TRGS 722 des Ausschusses für Gefahrstoffe. Eine pauschale ATEX-Zusicherung gibt es nicht, die Auslegung erfolgt immer pro Anlage und Zonenklassifizierung.

Wie bindet EMDE seine Anlagen an ein Prozessleitsystem (PLS/DCS) und ein MES an?

EMDE bindet seine Anlagen über offene Schnittstellen an, primär über OPC UA (IEC 62541), alternativ über Profinet, Modbus TCP oder Ethernet/IP. OPC UA ermöglicht laut SCHRAML die Vernetzung über die gesamte Automatisierungspyramide, von der Feldebene über SPS und SCADA bis zu MES und ERP. Typische MES-Zielsysteme sind SAP MES, Werum PAS-X oder GE Proficy; die Anlage liefert Chargendaten, Rezepturen und Verwiegewerte strukturiert an das übergeordnete MES-System und ermöglicht damit Chargenrückverfolgung und Rezepturverwaltung. Auf PLS-Ebene werden häufig Siemens PCS 7, ABB oder Emerson eingebunden.

Was bedeutet „Industrie 4.0 ready“ bei EMDE-Anlagen konkret?

„Industrie 4.0 ready“ bedeutet bei EMDE, dass die Anlagen über OPC UA vernetzt sind, Betriebsdaten in Echtzeit an ein MES oder Prozessleitsystem liefern und über gesicherte Fernwartung erreichbar sind. Grundlage ist der internationale Standard IEC 62541 (OPC UA), der als sichere, plattformunabhängige Datenkommunikation definiert ist und die Anforderungen des Referenzarchitekturmodells RAMI 4.0 vollständig erfüllt. Der VDMA-Leitfaden beschreibt die dreistufige Migration im Maschinenbau.

 

Der VDMA-IMPULS-Readiness-Check definiert sechs Reifestufen (0 bis 5) und macht den Reifegrad eines Unternehmens über Dimensionen wie Vernetzung, Datennutzung und Mitarbeiterqualifikation messbar.

Wie funktioniert die Fernwartung einer EMDE-Anlage und wie ist sie abgesichert?

Die Fernwartung einer EMDE-Anlage erfolgt über eine gesicherte VPN-Verbindung aus dem Werk Nassau in Deutschland; der Zugriff wird kundenseitig freigegeben und protokolliert. Das BSI empfiehlt für die industrielle Fernwartung einen verschlüsselten Punkt-zu-Punkt-Zugriff, temporäre und protokollierte Zugänge, ein DMZ-Konzept und aktuelle VPN-Software. Dauerhaft verbundene Zugänge, das Umgehen der Firewall und veraltete VPN-Software zählen laut BSI zu den häufigsten Sicherheitsfehlern. EMDE bietet den Fernwartungszugang laut EMDE als Teil des weltweiten Helpdesk-Service an; Reaktionszeiten und Serviceumfang werden im jeweiligen Servicevertrag festgelegt.

Wie integriert EMDE eichfähige Waagetechnik in seine Steuerung?

EMDE integriert eichfähige Waageterminals, typisch SysTec IT8000E oder Siemens, und lässt die Waagen nach MID 2014/32/EU konformitätsbewerten. „Eichfähig“ bezeichnet dabei die grundsätzliche Eignung einer Waage für die Konformitätsbewertung; „geeicht“ heißt, dass das Verfahren tatsächlich durchlaufen wurde und die Waage mit CE-Kennzeichnung sowie Metrologie-Kennzeichen in Verkehr gebracht wurde. Die Anbindung erfolgt über Modbus oder Profinet an die SPS, inklusive Chargen- und Verkaufsgewichtserfassung.

Wie läuft ein Retrofit einer bestehenden Anlage (z.B. Fremdanlage oder ältere EMDE-Anlage)?

Ein Retrofit bei EMDE ersetzt die veraltete Steuerungshardware, etwa Siemens S5 oder S7-300, durch aktuelle Systeme und lässt die mechanische Anlage bestehen. Migrationsziel ist laut PLCcheck.ai die SIMATIC S7-1500 mit TIA Portal, die aktuelle Flagship-Plattform in der Active-Phase des Siemens-Lifecycles. Der Umstieg von S5 auf S7-1500 ist Re-Engineering, keine 1:1-Konvertierung des Original-Programms; wenn die Mechanik funktionsfähig ist, ist ein geplanter Retrofit meist wirtschaftlicher als eine Neuanlage und vermeidet wochenlange Ersatzteilsuche im ungeplanten Stillstand. 

 

Wie lange sind Ersatzteile und Software-Support für eine EMDE-Steuerung verfügbar?

EMDE folgt dem Lifecycle-Modell des jeweiligen SPS-Herstellers. Siemens etwa verwaltet SIMATIC-Baureihen in fünf Phasen (Active, Classic, Limited, Phase-Out, Obsolete) und veröffentlicht den Status über das Industry Online Support Portal. Läuft eine Baureihe aus, bietet EMDE einen Retrofit-Pfad auf aktuelle Plattformen wie die SIMATIC S7-1500 an.

Übernimmt EMDE die Bedienerschulung nach der Inbetriebnahme?

Zum EMDE-Portfolio gehört die Bedienerschulung nach Anlagenplanung, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme. Die Schulung deckt Bedienung, Wartung und einfache Fehlerdiagnose auf HMI-Ebene ab, sodass das Anlagenpersonal die tägliche Betriebsführung eigenständig übernehmen kann. Grundlage ist die durchgängige Verantwortung aus einer Hand bis zur Bedienerschulung.

Kann eine EMDE-Anlage in eine bestehende Siemens-PCS-7- oder ABB-Leitsystem-Umgebung integriert werden?

Eine EMDE-Anlage lässt sich über OPC UA (IEC 62541) oder alternative Feldbusse wie Profinet, Modbus TCP und Ethernet/IP in bestehende Prozessleitsysteme wie Siemens PCS 7 oder ABB einbinden. OPC UA ist als herstelleroffener Standard nach IEC 62541 spezifiziert, sodass die Integration nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden ist. Chargen- und Rezepturdaten wandern strukturiert in das übergeordnete MES.