Ein schwarzweißes 3D Rendering einer Dosierschnecke.

Dosierschnecke

Systeme zur volumetrischen und gravimetrischen Dosierung

Durch die wachsenden Ansprüche an die Produktqualität nehmen die Anforderungen an die Dosiergenauigkeit und die Toleranzgrenzen bei der Rezept-Dosierung ständig zu. Um diesen gerecht zu werden, müssen Sie Ihr Schüttgut genau kennen: Körnung, Form und Eigenschaften. Fließt das Schüttgut? Ist es brückenbildend oder fluidisierbar?

Als erfahrener Dosierschnecken Hersteller entwickelten wir einen Dosierer, der durch seine unterschiedlichen Bauformen und Kombinationsmöglichkeiten allen Schüttgütern gerecht wird.

Vorteile für Ihr Schüttgut-Handling

Modularer Dosierer in 2 Größen

Für maximale Flexibilität und einen effizienten Produktaustrag.

Entleerhilfen für schwierige Schüttgüter

Dank der möglichen Intergration von Rührwerken und Aktivierungshilfen.

Ausführungen mit und ohne Wägesystem

Das Wägesystem garantiert höchste Genauigkeit im Batchbetrieb.

Geschlossene und dadurch staubfreie Dosierung

Für ein sicheres und umweltfreundliches Gesamtkonzept Ihrer Dosieranlage.

Produktmerkmale der Dosieranlage

Eine mit Schüttgut gefüllte Dosierschnecke in einer Industriehalle.
  • Dosierschnecken in unterschiedlichen Bauformen für ein optimales Dosierergebnis für Pulver und Granulate
  • Ausführung des Dosiersystems in Stahl oder Edelstahl im Leistungsbereich von 5 bis 5.000 l/h
  • Ausführung für Gas- oder Staub-ATEX-Zone (Zone 1/2 oder 21/22)
  • Produktberührte Ausführung poliert: besonders hygienisch bei Lebensmittelanwendungen
  • Leichte Reinigung durch die zusätzlich abnehmbare Frontplatte
  • Unterschiedliche Antriebssysteme, um jeder Dosieranwendung gerecht zu werden: mit fester oder einstellbarer Drehzahl im Bereich max. 1:100 möglich
  • Verschiedene Dichtungssysteme: Stopfbuche, Wellendichtring und spezielle Dichtsysteme für Lebensmittel oder chemische Anwendungen
  • Integration von Waschdüsen zur sicheren Entfernung von Produktrückständen
  • Auf Ihre Anwendung abgestimmte Wiegesysteme für eine hohe Genauigkeit im Chargenbetrieb
Ein grüner Roboterarm.

Gemeinsam Lösungen finden.

Ob Komponenten, Anlagen oder schlüsselfertige Komplettlösungen „as a service“: Lassen Sie sich von unseren Schüttgut-Experten zu Ihren Herausforderungen beraten.

Sprechen Sie uns an

Unsere Lösungen im Einsatz

Dosier-/Fördertechnik Baustoffe
Dosier-/Fördertechnik Kunststoffe
Chargieranlage Chemie
Container entleeren Chemie

Anforderung

Die Förderung und Dosierung von Tonmehl.

Die Lösung

  • Die Pneumatische Förderung des Produktes erfolgt per Druckförderung in einen Empfangsbehälter.
  • Die nachstehende Förderung des Produktes erfolgt mittels Förderschnecke in einen schwenkbaren Schneckendosierer.
  • Anschließende gravimetrische Batchdosierung auf zwei Förderbändern.
Ein blauer Schneckendosierer für die Förderung und Dosierung von Tonmehl.

Anforderung

Die Entleerung, Dosierung und Förderung von EPDM Granulat.

Die Lösung

  • An verschiedenen Positionen wird das Produkt über Big Bag Entleerstationen entleert.
  • Über eine volumetrische Dosierung wird das Produkt in eine Zellenradschleuse dosiert und zu verschiedenen Empfangsstellen pneumatisch gefördert.
Nahaufnahme einer Dosier- und Förderanlage für EPDM Granulat.

Anforderung

Zur Herstellung von Farbmischungen müssen auf engstem Raum verschiedene Produkte nach Rezeptur für den Mischprozess dosiert werden.

Die Lösung

  • Das EMDE Bulk Batch System besitzt für diesen Zweck eine zentrale Rezepturverwaltung.
  • Je nach Erfordernis werden die benötigten Produkte in die mobilen Behälter eindosiert und über das Containersystem zum vorhandenen Mischsystem transportiert.
Eine vollautomatische Chargieranlage mit Rollbahnen für Container.

Anforderung

Für das Projekt sollten Container staubfrei entleert und das Pulver dem Prozess zudosiert werden.

Die Lösung

  • Kernstück des Projektes ist eine Entleerstation, die ein staubfreies An- und Abdocken des Systems mit einem OEL Wert von 100 – 1.000 µg/m³ ermöglicht.
  • Das Produkt wird dem Prozess über einen gravimetrischen Dosierer mit Differential-Dosierwaage zudosiert.
Eine Dosierschnecke zur staubfreien Entleerung von Containern und der Zudosierung von Pulver.

Anwendungsbereiche

Der Außenbereich eines Baufstoffunternehmens am Morgen.

Baustoffe

Ein komplexer Chemie-Industriepark bei Sonnenaufgang.

Chemie

Eine Person hebt Kunststoffgranulat aus einem großen Haufen in einer Industriehalle.

Kunststoffe

Offene Fässer mit Lebensmitteln wie Bohnen, Linsen und Körnern als Schüttgut.

Lebensmittel

Der Mitarbeiter eines Recyclingunternehmens beobachtet die Anhäufung von Abfällen in einer Halle.

Recycling & Umwelt

Unsere Solutions

Ein Icon zur Darstellung des Füllvorgangs.

Füllen

Eichgenaue Befüllsysteme für Big Bags, Container, Fässer oder Oktabins.

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Ein Icon zur Darstellung der Entleerung.

Entleeren

Anlagen zur staubfreien Entleerung von Big Bags, Containern, Fässern und Oktabins. Entdecken Sie jetzt unsere Big Bag Entleerstation.

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Ein Icon zur Darstellung der Förderung und Dosierung.

Fördern / Dosieren

Für Ihren Anwendungsfall gefertigte Fördersysteme und Dosieranlagen.

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Ein Icon zur Darstellung vom Chargieren, Mischen und Zerkleinern.

Chargieren / Mischen / Zerkleinern

Unsere Lösungen dosieren, mischen und zerkleinern Ihr Schüttgut.

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FAQ Dosierschnecken – Funktion, Auslegung, Materialien und Integration bei EMDE

Dosierschnecken sind Schüttgut-Förderer mit geregelter Ausbringmenge und decken bei EMDE Anwendungen von der Mikrodosierung (ab ca. 100 g/h) bis zu mehreren Tonnen pro Stunde ab. Einsatzfelder erstrecken sich über die Chemie-, Baustoff-, Recycling- und Lebensmittelindustrie, die Auslegung erfolgt jeweils schüttgut- und prozessspezifisch. EMDE plant, fertigt, steuert und wartet Dosierschnecken als schlüsselfertige Lösung am Standort Nassau in Deutschland.

Auf einen Blick: EMDE-Dosierschnecken

  • Funktion: geregelte, prozessgesteuerte Ausbringung von Schüttgut über eine drehzahlgeregelte Schneckenwendel
  • Bauformen: Rohrschnecke (geschlossen, staubarm), Trogschnecke (wartungsfreundlich), Mikrodosierschnecke (Feindosierung)
  • Genauigkeit: volumetrisch 1 bis 5 Prozent, gravimetrisch (Loss-in-Weight) 0,25 bis 0,5 Prozent
  • Durchsatz: Mikrodosierung ab ca. 100 g/h bis über 20 t/h, abhängig von Durchmesser, Steigung, Drehzahl und Schüttdichte
  • Materialien: lackierter Stahl oder Edelstahl 1.4301 (V2A) / 1.4404 (V4A)
  • Compliance: ATEX (Staubzonen 21/22, anlagenspezifisch), Lebensmittelkontakt (Edelstahlausführung, VO (EG) Nr. 1935/2004), Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
  • Integration: mechanisch, elektrisch und über Feldbus/OPC UA in PLS und MES
  • Lieferumfang: schlüsselfertig aus einer Hand; Fertigung mit hoher Eigenfertigungstiefe am Standort Nassau in Deutschland, Zukaufteile werden integriert

Wie funktioniert eine Dosierschnecke?

Eine Dosierschnecke fördert Schüttgut über eine drehende Schneckenwendel im Rohr oder Trog und regelt dabei die Ausbringmenge prozessgesteuert. Der drehzahlgeregelte Getriebemotor legt den Massenstrom pro Umdrehung fest; eine optionale Loss-in-Weight-Verwiegung misst den Gewichtsverlust im Vorlagebehälter kontinuierlich und regelt die Drehzahl auf 0,25 bis 0,5 Prozent Toleranz nach. Damit unterscheidet sich die Dosierschnecke von der reinen Förderschnecke: Sie transportiert nicht nur, sondern liefert definierte Massen- oder Volumenströme. Die neutrale Fachdokumentation bei PowderProcess beschreibt diesen Aufbau als Standardlösung für kontrollierten Schüttgut-Massenstrom im Anlagenbau. EMDE integriert Dosierschnecken passgenau in bestehende Förderstrecken und Silo-Anlagen aus der Fertigung am Standort Nassau in Deutschland.

Was ist der Unterschied zwischen einer Dosierschnecke und einer Förderschnecke?

Dosierschnecken unterscheiden sich von reinen Förderschnecken durch die geregelte, prozessgesteuerte Ausbringmenge: Der Antrieb ist drehzahlgeregelt und häufig um eine gravimetrische Waage ergänzt. Eine Förderschnecke transportiert das Fördergut nur von A nach B und kennt keine Ist-Mengen-Rückmeldung. Sobald prozessbedingt eine präzise Ausbringmenge gefordert ist, kommt die Dosierschnecke mit Steuerungs- und Verwiegetechnik zum Einsatz. In EMDE-Anlagen werden beide Bauarten oft kombiniert: Die Förderschnecke transportiert grob, die Dosierschnecke portioniert fein für Rezepturen und Chargenwaagen.

Welche Bauformen von Dosierschnecken gibt es?

Dosierschnecken gibt es in drei gängigen Bauformen mit klar abgegrenzten Einsatzbereichen:

 

  • Rohrschnecke: komplett geschlossen, staubarmer Transport bis zur vertikalen Förderung, Standard bei EMDE-Dosierschnecken für Chemie-, Batterie- und emissionskritische Anwendungen
  • Trogschnecke: wartungsfreundlich durch abnehmbare Deckel, geeignet für grobkörnige, faserige oder stark agglomerierende Schüttgüter
  • Mikrodosierschnecke: feine Wendelgeometrie für Feindosierung in Pharma-, Farb- und Chemieanwendungen

 

Eine Studie des Lehrstuhls fml an der TU München belegt, dass die Förderleistung eines Schneckenförderers primär durch Neigungswinkel, Gutart, Drehzahl, Befüllungsart, Geometrie und Massenstrom bestimmt wird. EMDE fertigt alle drei Bauformen inklusive Steuerungsbau am Standort Nassau in Deutschland.

Für welche Schüttgüter ist eine Dosierschnecke geeignet?

Dosierschnecken sind für rieselfähige bis schwer fließende Schüttgüter geeignet: Pulver, Granulate, Fasern und abrasive Feinstoffe. Feine, pulverförmige Materialien werden mit engen Steigungen und Mikrowendeln portioniert, grobe Granulate laufen in Trogschnecken mit größerem Durchmesser. Agglomerierende oder brückenbildende Schüttgüter benötigen einen Vorlagebehälter mit Rührwerk oder Zwangsentleerung, damit die Wendel nicht leerläuft. Das Fachmagazin PROCESS von Vogel weist darauf hin, dass Reibungs- und Hafteigenschaften des Förderguts, Steigung und Neigungswinkel die tatsächlich erreichbare Leistung stark bestimmen.

Wie genau kann eine Dosierschnecke dosieren?

Dosierschnecken erreichen typische Genauigkeiten von 1 bis 5 Prozent volumetrisch und 0,25 bis 0,5 Prozent gravimetrisch (Loss-in-Weight). Volumetrische Systeme regeln allein über die Drehzahl und sind sensibel gegen Schüttdichte-Schwankungen. Gravimetrische Loss-in-Weight-Systeme messen den Gewichtsverlust im Vorlagebehälter kontinuierlich und regeln die Drehzahl nach, sodass Schüttdichte-Änderungen ausgeglichen werden. Der Vergleich der beiden Verfahren stammt aus einem Produktreport von prozesstechnik.industrie.de:

 

VerfahrenTypische GenauigkeitReaktion auf SchüttdichteTypische Anwendung bei EMDE
Volumetrisch1 bis 5 Prozentsensibelrieselfähige Standard-Schüttgüter, tolerante Prozesse
Gravimetrisch (Loss-in-Weight)0,25 bis 0,5 ProzentkompensiertRezeptur, kontinuierliche Extrusion, Pharma
Gravimetrisch (kontinuierliche Verwiegung)ca. 0,5 bis 1 Prozentteilweise kompensiertChargen-Batching, Silo-Austrag

 

Wichtig: „Eichgenau“ ist nicht identisch mit „geeicht“. Die Konformitätsbewertung nach MID gilt nur für zertifizierte Waagen, mit denen verkaufsfähige Produkte abgefüllt oder verwogen werden.

Welche Durchsatzleistung erreicht eine Dosierschnecke?

Dosierschnecken decken je nach Bauform Durchsätze von wenigen Gramm bis zu mehreren Tonnen pro Stunde ab. Mikrodosierschnecken beginnen bei etwa 100 g/h, Standard-Rohrschnecken erreichen den Kilogramm- bis Tonnen-Bereich, Großausführungen für Silo-Austrag oder Baustoffe liegen bei über 20 t/h. Die Förderleistung ergibt sich aus Schneckendurchmesser, Wellendurchmesser, Steigung, Füllgrad und Drehzahl; die deutsche Auslegung erfolgt nach DIN 15262 und VDI 2330 Teil 4. EMDE dimensioniert jede Dosierschnecke prozess- und schüttgutspezifisch anhand der Kundenanforderung.

Wie wähle ich die richtige Dosierschnecke für meinen Prozess aus?

Die Auswahl richtet sich nach vier Kernparametern: Schüttgut-Eigenschaften, Zieldurchsatz, geforderte Genauigkeit und Anlagenumgebung. Zuerst wird das Fließverhalten bewertet (rieselfähig, brückenbildend, hygroskopisch), dann Zieldurchsatz und Genauigkeitsklasse abgeglichen; ATEX-Zone, Reinraum oder Lebensmittelkontakt engen die Bauform weiter ein. Der Fachartikel „Damit die Dosis stimmt“ in ChemieTechnik hält fest, dass Loss-in-Weight-Feeder bei anspruchsvollen kontinuierlichen Prozessen ihren Aufpreis rechtfertigen. Bei toleranten Schüttgütern reicht die volumetrische Ausführung.

Aus welchen Materialien werden Dosierschnecken bei EMDE gefertigt?

EMDE-Dosierschnecken werden standardmäßig in lackiertem Stahl, Edelstahl 1.4301 (V2A) oder 1.4404 (V4A) gefertigt. Für Lebensmittel-, Pharma- oder aggressive Chemie-Anwendungen kommen ausschließlich die Edelstahlvarianten zum Einsatz. Der Materialleitfaden von Thyssenkrupp Schulte hebt 1.4404 wegen des Molybdän-Anteils von rund zwei Prozent als besonders chlorid- und säurebeständig hervor. Für stark abrasive Schüttgüter (Metallpulver, Recyclat) prüft EMDE Sonderwerkstoffe wie Hardox oder Duplex. Berührteile aus Edelstahl werden gebeizt und passiviert, auf Wunsch zusätzlich geschliffen oder elektropoliert.

Ist eine EMDE-Dosierschnecke für den Lebensmittelkontakt geeignet?

Für den Lebensmittelkontakt fertigt EMDE Dosierschnecken in Edelstahlausführung (1.4301 oder 1.4404) mit reinigungsgerechter, spaltfreier und totraumarmer Konstruktion. Das Fachmagazin Pharma+Food dokumentiert, dass Lebensmittelkontakt-Komponenten mindestens 1.4301-Qualität aufweisen müssen, um die Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 zu erfüllen. Zusätzlich zur Werkstoffwahl entscheiden Oberflächenrauheit, Dichtungsauswahl und Reinigungskonzept über die tatsächliche Eignung. EMDE bewertet die Eignung deshalb immer projektspezifisch und gibt keine pauschale Zusage „lebensmitteltauglich“ ab, weil Schüttgut, Prozess und Reinigungsverfahren zusammen bewertet werden müssen.

Ist eine Dosierschnecke ATEX-tauglich?

Eine Dosierschnecke ist ATEX-tauglich, wenn sie anlagenspezifisch nach den Zonenanforderungen konstruiert und dokumentiert wird. Die ATEX-Produktrichtlinie 2014/34/EU erfasst ausdrücklich auch nicht-elektrische Geräte wie Schneckenförderer. Für Stäube gelten laut Fachportal arbeitsschutzgesetze.com die Zonen 20, 21 und 22, die Zulässigkeit der Gerätekategorie richtet sich nach der jeweiligen Zone; Kategorie 2 ist beispielsweise für Zone 21 zulässig. Typische Maßnahmen sind Erdung, funkenarme Werkstoffe, Explosionsdruckentlastung und geregelte Motorenabschaltung. EMDE liefert die Konformitätserklärung anlagen- und zonenspezifisch mit.

Wie lässt sich eine Dosierschnecke in eine bestehende Anlage integrieren?

EMDE-Dosierschnecken werden mechanisch, elektrisch und steuerungstechnisch in Bestandsanlagen integriert: mechanisch über Flansch- und Übergabeanschlüsse an Silo-Ausläufe, Big-Bag-Entleerstationen oder Förderleitungen; elektrisch über den drehzahlgeregelten Getriebemotor mit Frequenzumrichter; steuerungstechnisch über Feldbus (Profinet, Profibus, EtherCAT) und OPC UA an das Prozessleitsystem und das übergeordnete MES. CHEManager beschreibt OPC UA als plattformneutralen Standard für Datenmodellierung und sicheren Transport, der die Profinet-Kommunikation ergänzt, nicht ersetzt. Der Steuerungsbau erfolgt bei EMDE am Standort Nassau in Deutschland, damit Mechanik, Antrieb und Software aus einer Hand aufeinander abgestimmt sind.

Wie reinigt und wartet man eine Dosierschnecke im laufenden Betrieb?

Regelmäßige Reinigung von Schnecke, Austragsrohr und Vorlagetrichter ist laut PROCESS von Vogel die erste vorbeugende Maßnahme gegen Dosierprobleme und verlängert die Lebensdauer erheblich. CIP-fähige Ausführungen erlauben laut prozesstechnik.industrie.de die Reinigung ohne Zerlegen, sofern Sperrluft an den Wellendurchführungen, spaltfreie Verbindungsstellen und geglättete Edelstahl-Oberflächen unter 0,8 µm mittlerer Rautiefe vorhanden sind. Wartungsintervalle für Antrieb, Lager und Wendelverschleiß deckt EMDE über feste Wartungs- oder Serviceverträge ab.

Was kostet eine EMDE-Dosierschnecke ungefähr?

Der Preis einer EMDE-Dosierschnecke hängt von Bauform, Werkstoff (Stahl oder Edelstahl), Antriebs- und Waagentechnik sowie Umgebung (ATEX, Hygienic Design) ab. Kleine volumetrische Mikrodosierer beginnen im niedrigen fünfstelligen Bereich; komplette Loss-in-Weight-Systeme mit Steuerung und ATEX-Auslegung liegen deutlich darüber. Eine belastbare Zahl liefert EMDE nach kurzer Rückfrage mit dem konkreten Schüttgut, Zieldurchsatz und Genauigkeitsanforderung.

Wie lange dauert die Lieferung einer Dosierschnecke von EMDE?

Die Lieferzeit richtet sich nach Bauform, Werkstoff und Automatisierungsgrad. Vor Auslieferung erfolgt bei EMDE die Konformitätsbewertung nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG mit Risikobeurteilung, technischer Dokumentation und CE-Kennzeichnung. Für Standard-Rohrschnecken sind wenige Wochen realistisch, komplexe Loss-in-Weight-Anlagen mit ATEX-Ausführung benötigen entsprechend länger.

Warum EMDE als Anbieter für Dosierschnecken wählen?

EMDE ist Lösungsspezialist für Schüttgut-Handling seit über 40 Jahren: Entwicklung, Fertigung, Steuerungsbau, Montage und weltweiter Service laufen im eigenen Werk in Nassau in Deutschland zusammen. Für Dosierschnecken bedeutet das:

 

  • Anpassungsfähigkeit an schwierige Schüttgüter (brückenbildend, staubig, abrasiv, feucht)
  • Hohe Eigenfertigungstiefe inklusive Steuerungsbau mit kurzen Service- und Ersatzteil-Wegen
  • Kombinierbarkeit mit weiteren EMDE-Komponenten (Big-Bag-Entleerung, mechanischer oder pneumatischer Förderung, Mischer, Fülltechnik)
  • Zertifizierungen: ISO 9001:2015, EN 1090, ISO 3834-2, EcoVadis, IntegrityNext
  • Referenzerfahrung: umfangreiche Erfahrung mit Förder- und Dosiertechnik für unterschiedlichste Schüttgüter in zahlreichen ausgeführten Anlagen

 

Passgenaue Auslegung und Made in Germany ergeben bei EMDE zusammen eine Lösung, die auch bei niedrigerem Budget die zuverlässigere Wahl bleibt.