
Brecher zur zuverlässigen Aufbereitung Ihrer Produkte
Druck, Temperatur und Feuchte führen dazu, dass Schüttgüter verklumpen und teilweise zu einem Monoblock verbacken. Der Klumpenbrecher sorgt für eine sichere Zerkleinerung der Agglomerate: bei leichten Verklumpungen und bei komplett ausgehärteten Gebindeeinheiten. Dies stellt Ihren Produktfluss während des Handlings und der Versorgung der Anlage sicher.
Vorteile für Ihr Schüttgut-Handling
Robuste Konstruktion
Unsere langjährige Erfahrung mit unterschiedlichen Produkten sind die Basis für diese Technik.
Standardisierte und kundenspezifische Versionen
1-, 2- oder mehrwellige Ausführung für die bestmögliche Anpassung an Ihren Anwendungsfall.
Staubfreier Brecher
Geschlossener Betrieb für ein sicheres und umweltfreundliches Gesamtkonzept.
Grobverkleinerung der Produkte
Um den störungsfreien Betrieb ihrer Schüttgut-Anlage zu gewährleisten.
Produktmerkmale des Klumpenbrechers

- Brecher zur Zerkleinerung von Agglomeraten in der chemischen Industrie, z.B. Pulver, Salze, verblockte Granulate und ähnliche Produkte
- Polierte Versionen: für eine schnelle und hygienische Reinigung für Lebensmittelanwendungen
- Schnelle Reinigung durch Ausziehvorrichtung und Blähdichtung
- Verschiedene Dichtungssysteme: Stopfbuche, Wellendichtring oder spezielle Dichtsysteme für Lebensmittel oder chemische Anwendungen

- Gasdichte Ausführung der Brecher, selbst bei schwierigsten Prozessen
- Integration von Waschdüsen für die sichere Entfernung von Produktrückständen
- Mögliche Ausführung für Gas- oder Staub-Ex-Bereich (Zone 1/2 oder 21/22)
- Robustes, kompaktes Brechergehäuse in Schweißkonstruktion zur Integration in bestehende Anlagen

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Ob Komponenten, Anlagen oder schlüsselfertige Komplettlösungen „as a service“: Lassen Sie sich von unseren Schüttgut-Experten zu Ihren Herausforderungen beraten.
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Häufige Fragen zu EMDE-Klumpenbrechern
Klumpenbrecher, auch Brecher oder Zerkleinerer genannt, brechen Agglomerate in Schüttgütern mechanisch auf und sichern so den störungsfreien Produktfluss beim Handling und in der Anlagenversorgung. EMDE baut sie kundenspezifisch, auf Wunsch in polierter Edelstahlausführung für Lebensmittel oder gasdicht für den Ex-Bereich. Auslegung, Fertigung, Steuerungsbau und Service kommen aus einer Hand am Standort Nassau in Deutschland.
Auf einen Blick: EMDE-Klumpenbrecher
- Bauformen: EMDE-Klumpenbrecher als Einwellen-, Zweiwellen- und Mehrwellenklumpenbrecher sowie als Walzenbrecher (z. B. 4-Walzenbrecher)
- Aufgabe: Grob- und Vorzerkleinerung agglomerierter Schüttgüter für einen störungsfreien Produktfluss
- Schüttgüter: Pulver, Salze, verblockte Granulate und agglomerierte Produkte
- Werkstoffe: Stahl oder Edelstahl, polierte Ausführung (z. B. 1.4301 / AISI 304) für Hygieneanwendungen
- Ausführung: staubarmer, geschlossener Betrieb, gasdicht ausführbar; Reinigung über Ausziehvorrichtung oder Waschdüsen
- Compliance: ATEX Gas-Ex Zone 1/2 bzw. Staub-Ex Zone 21/22 (anlagenspezifisch)
- Branchen: Chemie, Baustoff, Lebensmittel, Kunststoff, Recycling und Umwelttechnik
- Herkunft: Auslegung, Fertigung, Steuerungsbau und Service von EMDE aus einer Hand am Standort Nassau in Deutschland
Was ist ein Klumpenbrecher und wie funktioniert er?
Ein Klumpenbrecher ist eine Maschine, die agglomerierte Schüttgüter mechanisch zerkleinert, also feste Agglomerate wieder in ein förderfähiges Schüttgut aufbricht. Über eine oder mehrere rotierende Brecherwellen mit Brechwerkzeugen wird das Material zwischen Werkzeug und Gehäuse zerdrückt und zerteilt. Anders als eine Mühle, die auf definierte Endkorngrößen mahlt, arbeitet der Klumpenbrecher als Vorzerkleinerer und löst die Agglomerate nur so weit, wie es der nachfolgende Prozess braucht. Als Grob- oder Vorzerkleinerer sitzt der Klumpenbrecher dort, wo agglomeriertes Produkt den Prozess stören würde: unter Big-Bag-Entleerungen, in Tagessilos oder vor Förder- und Dosierstrecken. Laut EMDE arbeitet der Brecher in geschlossener, staubarmer Bauweise und lässt sich gasdicht ausführen, sodass das Material nach dem Aufbrechen wieder gleichmäßig dosier- und förderbar bleibt und nachgelagerte Anlagenteile vor Blockaden geschützt sind.
Warum agglomerieren Schüttgüter und wann ist ein Klumpenbrecher notwendig?
Schüttgüter agglomerieren durch Feuchte, Temperatur und Druck, die feine Partikel über Feststoff- und Flüssigkeitsbrücken miteinander verbacken. Das Spektrum reicht von leichter Agglomeration bis zum vollständig ausgehärteten Monoblock, also einem kompakt verbackenen Materialblock. Laut einer 2017 in der Fachzeitschrift Powder Technology veröffentlichten Übersichtsarbeit der University of Leeds führt dieses Agglomerieren (Caking) zu unhandhabbarem Pulver und Prozessstillständen und wird maßgeblich durch Feuchte, Temperatur und mechanische Belastung ausgelöst. Notwendig wird ein Klumpenbrecher, sobald agglomeriertes Schüttgut den Produktfluss stört, Dosierungen verfälscht oder Anlagen blockiert. EMDE setzt den Brecher deshalb gezielt als Grob- und Vorzerkleinerer ein, um den störungsfreien Betrieb wiederherzustellen und die Klumpen vor der Weiterverarbeitung aufzubrechen.
Worin unterscheidet sich ein Klumpenbrecher von einem Schneckenmischer und einer Förderschnecke?
Ein Klumpenbrecher unterscheidet sich von Schneckenmischer und Förderschnecke durch seine Aufgabe: Er zerkleinert Agglomerate, statt Schüttgut zu mischen oder zu transportieren. Eine Förderschnecke bewegt Material von A nach B, ein Schneckenmischer homogenisiert eine Charge, und der Klumpenbrecher bricht agglomeriertes Produkt auf. In EMDE-Anlagen ergänzen sich die Komponenten häufig, etwa wenn ein Brecher das Schüttgut vor Förderung, Dosierung oder Mischung wieder rieselfähig macht.
Welche Bauformen des Klumpenbrechers bietet EMDE: Ein-, Zwei-, Mehrwellen- und Walzenbrecher?
EMDE bietet Klumpenbrecher als Einwellen-, Zweiwellen- und Mehrwellenklumpenbrecher sowie als Walzenbrecher an, jeweils kundenspezifisch ausgelegt. Der Einwellenbrecher ist auf Wunsch ausziehbar, mehrwellige Ausführungen bringen mehr Brechkraft für härtere Agglomerate, und Walzenbrecher eignen sich für den stark verblockten Inhalt von Big Bags. Nach eigenen Angaben passt EMDE die Bauform an Agglomerathärte, Durchsatz und Einbausituation an, damit die Zerkleinerung zum jeweiligen Anwendungsfall passt.
| EMDE-Bauform | Merkmal | Typischer Einsatz |
| EMDE-Einwellenklumpenbrecher (auch ausziehbar) | eine Brecherwelle, kompakt | leichte bis mittlere Agglomeration, schnelle Reinigung |
| Zwei- und Mehrwellenklumpenbrecher | mehrere Brecherwellen, hohe Brechkraft | härtere Agglomerate, z. B. im Tagessilo |
| Walzenbrecher (z. B. 4-Walzenbrecher) | gegenläufige Brechwalzen | verblockter Inhalt von Big Bags, Grobzerkleinerung |
Welche Werkstoffe und Dichtungssysteme sind für hygienische oder chemische Anwendungen verfügbar?
Für hygienische und chemische Anwendungen bietet EMDE den Klumpenbrecher in polierter Edelstahlausführung an, zum Beispiel aus Edelstahl 1.4301 (AISI 304) – laut Euro Inox / worldstainless einer der Standardwerkstoffe der Lebensmittel- und Getränkeindustrie –, sowie mit wählbaren Dichtungssystemen. Als Dichtungen kommen je nach Prozess Stopfbuchse, Wellendichtring oder Spezialdichtungen für Lebensmittel und Chemie infrage; für schwierigste Prozesse ist eine gasdichte Ausführung möglich. Die Eignung für Lebensmittelkontakt ist produktabhängig und wird pro Anwendung festgelegt, nicht pauschal zugesichert. Poliert ausgeführte, produktberührte Flächen erleichtern zusätzlich die hygienegerechte Reinigung.
Für welche Schüttgüter und Agglomerate eignet sich ein Klumpenbrecher?
Ein Klumpenbrecher eignet sich für Pulver, Salze, verblockte Granulate und agglomerierte Produkte. Die unabhängige Fachplattform PowderProcess.net weist darauf hin, dass leicht agglomeriertes Pulver in nachfolgenden Prozessstufen von selbst zerfällt, während hartnäckige, feste Klumpen zu Betriebsstörungen führen, weshalb sich das mechanische Aufbrechen anbietet. Als Anwendungsbeispiele nennt EMDE die Vorzerkleinerung agglomerierter Schüttgüter wie Zinkcarbonat und Ammoniumchlorid. Für besonders harte oder abrasive Agglomerate wählt EMDE eine entsprechend robuste Bauform mit mehr Brechkraft, etwa einen mehrwelligen Brecher oder einen Walzenbrecher.
In welchen Branchen wird der EMDE Klumpenbrecher eingesetzt?
Der EMDE Klumpenbrecher wird in der Chemie, der Baustoffindustrie, der Lebensmittelverarbeitung, der Kunststoffindustrie sowie in Recycling und Umwelttechnik eingesetzt. In der Chemie zerkleinert er Agglomerate verblockter Produkte, in der Baustoffindustrie löst er Verblockungen im Tagessilo, und für die Lebensmittelverarbeitung stehen polierte, hygienische Ausführungen bereit. In Kunststoff, Recycling und Umwelttechnik bereitet der Brecher agglomerierte oder verbackene Stoffe für die Weiterverarbeitung auf. Weil agglomeriertes Schüttgut in jeder dieser Branchen den Materialfluss stört, sichert der Klumpenbrecher die Anlagenverfügbarkeit an der Stelle, an der das Produkt sonst blockieren würde. Die konkrete Ausführung wird laut EMDE branchengerecht an Werkstoff, Hygiene- und Ex-Anforderungen angepasst, sodass Bauform und Dichtungskonzept zur jeweiligen Anwendung passen.
Wie wird der EMDE Klumpenbrecher auf mein Schüttgut ausgelegt?
Der EMDE Klumpenbrecher wird anwendungsspezifisch über Bauform, Wellenzahl und Werkstoff ausgelegt, mit dem Ziel einer zuverlässigen Grob- oder Vorzerkleinerung. Ausschlaggebend sind Agglomerathärte, geforderter Durchsatz und die Einbausituation: leichte Klumpen brechen einwellige Brecher auf, harte oder verblockte Materialien verlangen mehrwellige Ausführungen oder einen Walzenbrecher. Für empfindliche oder hygienische Produkte kommen polierte Edelstahlausführungen und passende Dichtungen hinzu. Grundlage der Auslegung ist bei EMDE die Bemusterung des Originalschüttguts, sodass Anlagenplanung und Fertigung aus einer Hand auf das reale Produkt abgestimmt sind. So wird der Brecher passgenau statt überdimensioniert ausgelegt.
Wie lässt sich ein Klumpenbrecher schnell und hygienisch reinigen?
Ein EMDE Klumpenbrecher lässt sich über eine Ausziehvorrichtung oder integrierte Waschdüsen schnell und hygienisch reinigen. Beim ausziehbaren Einwellenklumpenbrecher wird das Brechwerkzeug herausgezogen, sodass die produktberührten Flächen für Reinigung und Sichtkontrolle frei zugänglich sind. Die Blähdichtung dichtet im eingeschobenen Zustand ab, und die Waschdüsen entfernen Produktrückstände direkt im Gehäuse, was besonders bei stark anhaftenden Produkten und häufigem Chargenwechsel zählt. Polierte Oberflächen erleichtern laut EMDE die hygienegerechte Reinigung zusätzlich und senken bei Produktwechseln das Risiko von Kreuzkontaminationen.
Wie arbeitet ein Klumpenbrecher staubarm und gasdicht?
Ein Klumpenbrecher arbeitet durch seinen geschlossenen Betrieb staubarm und lässt sich gasdicht ausführen, sodass beim Aufbrechen der Klumpen kein Staub in die Umgebung gelangt. Das ist für den Arbeits- und Umweltschutz relevant: Laut einem Faktenblatt der US-Arbeitsschutzbehörde OSHA stellen brennbare Stäube ein Explosionsrisiko dar, sobald sie in ausreichender Konzentration in der Luft aufgewirbelt werden. Ein robustes, kompaktes Brechergehäuse in Schweißkonstruktion hält den Staub im Prozess und kapselt gesundheitskritische oder gefährliche Schüttgüter ein. Damit dient die geschlossene Bauweise zugleich dem Emissionsschutz und dem Schutz der Beschäftigten, weil das Produkt beim Zerkleinern nicht als Staub freigesetzt wird. Nach EMDE-Angaben ist diese geschlossene, gasdichte Ausführung auch bei schwierigsten Prozessen möglich.
Ist der EMDE Klumpenbrecher für den Ex-Bereich (ATEX) geeignet?
Der EMDE Klumpenbrecher ist anlagenspezifisch für den Gas- oder Staub-Ex-Bereich ausführbar, also für die Zonen 1/2 bei Gasen beziehungsweise 21/22 bei Stäuben. Nach der EU-Richtlinie 1999/92/EG, aufbereitet von der European Industrial Gases Association, ist Zone 1 ein Bereich, in dem im Normalbetrieb gelegentlich mit einer explosionsfähigen Gasatmosphäre zu rechnen ist. Für brennbare Stäube unterscheidet die TRGS 722 der BAuA entsprechend die Staubzonen 21 (gelegentlich im Normalbetrieb) und 22 (selten oder kurzzeitig). EMDE liefert die Konformitätserklärung anlagen- und zonenspezifisch mit. Dafür benötigt EMDE explosionstechnische Daten der verwendeten Produkte, um die richtige Ausführung der Anlage festzulegen, damit diese sicher in der vorgegebenen ATEX-Zone eingesetzt werden kann.
Lässt sich der Klumpenbrecher in bestehende Anlagen, Silos und Big-Bag-Entleerstationen integrieren?
Der Klumpenbrecher lässt sich dank seines robusten, kompakten Brechergehäuses in bestehende Anlagen, Tagessilos und Big-Bag-Entleerstationen integrieren. Typische Einbausituationen sind laut EMDE ein Tagessilo mit mehreren Brecherwellen und nachgeschalteter Austragsschnecke oder ein Walzenbrecher unterhalb einer Big-Bag-Entleerung für verblocktes Schüttgut. Weil EMDE Anlagenplanung, Fertigung und Steuerungsbau aus einer Hand liefert, werden Brecher und umgebende Komponenten mechanisch und steuerungstechnisch aufeinander abgestimmt. So fügt sich der Brecher in vorhandene Förder-, Dosier- und Entleerprozesse ein, ohne dass die Anlage neu geplant werden muss.
Kann EMDE einen Klumpenbrecher in eine bestehende Big-Bag-Entleerstation oder Dosieranlage integrieren?
Ja. EMDE integriert Klumpenbrecher auch nachträglich in bestehende Big-Bag-Entleerstationen und Dosieranlagen. Weil Auslegung, Fertigung und Steuerungsbau aus einer Hand kommen, wird der Brecher passend zur vorhandenen Anlage dimensioniert und steuerungstechnisch eingebunden.
Was kostet ein Klumpenbrecher von EMDE und wie läuft die Auslegung ab?
Der Preis eines EMDE-Klumpenbrechers hängt von Bauform, Wellenzahl, Werkstoff und Zusatzanforderungen wie Hygiene- oder Ex-Ausführung ab und wird projektspezifisch kalkuliert. Die Auslegung beginnt mit dem konkreten Schüttgut und der Agglomerathärte, auf deren Basis EMDE Bauform und Brechkraft festlegt. Eine belastbare Zahl nennt EMDE nach der Klärung dieser Eckdaten.
Warum sollte man den Klumpenbrecher von EMDE als Lösung aus einer Hand wählen?
EMDE ist seit über 40 Jahren Lösungsspezialist für Schüttgut-Handling und liefert den Klumpenbrecher als Lösung aus einer Hand: Auslegung, Fertigung, Steuerungsbau, Montage und Service laufen komplett aus dem eigenen Werk in Nassau in Deutschland. Als Maschine erfüllt der Brecher die Anforderungen der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, die ab dem 20. Januar 2027 durch die Verordnung (EU) 2023/1230 abgelöst wird; nach Angaben der EU-OSHA ist die CE-Kennzeichnung das einzige Kennzeichen, das die Konformität einer Maschine mit dieser Richtlinie garantiert. Für den Klumpenbrecher bedeutet die Fertigung aus einer Hand konkret:
- Passgenaue Auslegung auf Schüttgut, Agglomerathärte und Einbausituation
- Eigenfertigung inklusive Steuerungsbau mit kurzen Service- und Ersatzteilwegen
- Kombinierbarkeit mit weiteren EMDE-Komponenten für Fördern, Dosieren, Mischen und Entleeren
- Branchengerechte Ausführung für Chemie, Lebensmittel, Baustoff, Kunststoff und Recycling
- Qualität Made in Germany mit hoher Fertigungstiefe am Standort Nassau in Deutschland
So bleibt der EMDE-Klumpenbrecher auch bei anspruchsvollen Zerkleinerungsaufgaben eine wirtschaftliche und zukunftssichere Investition.








